SPD kandidiert mit dynamischem Team

23. Dezember 2025

Gemeinderat Eimannsberger führt 16er-Liste an – Alle Altersgruppen vertreten

SPD Unterneukirchen
Unterneukirchen. Mit einem jungen, dynamischen Team geht die Wählergruppe SPD selbstbewusst in die Gemeinderatswahlen am 8. März 2026. Auf einen Bürgermeisterkandidaten als Zugpferd verzichtet die Liste, geht aber davon aus, dass man die drei Sitze im Ratsgremium verteidigen kann. Einige der 16 Bewerber denken sogar, dass durch die „extrem starke Liste“ ein, möglicherweise sogar zwei Mandate hinzukommen könnten.

Unter den Gästen der öffentlichen Nominierungsversammlung im mit etwa 30 Personen besetzten Wintergarten des Gasthauses „Zur Alten Schmiede“ waren die beiden Bürgermeister Jochen Englmeier und Johannes Mitterreiter, die CSU-Ortsvorsitzende Marianne Bichler, Gemeinderat Christoph Reichenspurner (FW) und die ehemalige Unterneukirchner Verwaltungsangestellte und jetzige Geschäftsleiterin der Gemeinde Pleiskirchen, Monika Schmidhuber (FW). Außerdem die SPD-Unterbezirksvorsitzenden Martina Völzke und Jürgen Gastel und Kassier Ernst Huber.
Nach seiner Begrüßung ging Bernd Eimannsberger auf die seit 1956 währende Gemeinderats-Tradition seiner Familie ein. Zwölf Jahre gehörte der Listenführer sogar zusammen mit seinem älteren Bruder Josef der Ortsvertretung an. Durch das zur Kommunalwahl 2020 geänderte Wahlrecht kam man damals auf starke 3100 Stimmen und ergatterte drei Plätze im Gemeinderat. Sollte der ehemalige Gymnasiallehrer und Fußballtrainer wiedergewählt werden, dann würde er seine vierte Wahlperiode antreten. Abschließend bedankte sich Eimannsberger bei Wolfgang Hirn, der ihn bei der Suche nach Kandidaten unterstützt hatte.
Die Wahlleitung oblag Franz Kammhuber aus Burghausen. Das langjährige Kreistagsmitglied leitet schon seit 2008 jede SPD-Nominierungsversammlung in seinem Geburtsort. Gewählt wurde geheim und in zwei Schritten. Danach klärten die Wahlberechtigten noch ab, wie beim eventuellen Ausfall eines Kandidaten verfahren wird. Hierbei entschied man sich fürs Nachrückverfahren mit Auffüllen der Ersatzkandidaten von unten. Alle Wahlschritte wurden einstimmig abgesegnet. Alle Gemeinderatskandidaten stellten sich vor. In der Vorstellungsrunde wurden hinsichtlich persönlicher Gründe und der Bewerberkameraden unter anderem folgende Attribute genannt: Unterneukirchen bürgernah weiter gestalten, aber auch noch sozialer und sympathischer machen; großes Interesse, wie und welche Entscheidungen zum Wohle des Ortes herbeigeführt und getroffen werden.
Dass es sich bei der SPD-Liste wirklich um eine Kandidatengruppe für Unterneukirchen handelt, verdeutlicht die Tatsache, dass auf der Liste nur drei reine SPD-Mitglieder stehen. Mit der ausgeklügelten, alle Altersgruppen repräsentierenden Liste bildet die Wählergruppe auch fast alle Gebiete des Ortskerns ab. Zudem hat man mit dem SVU-Vorstand Wolfgang Hirn und dessen Frau Margit Forstner-Hirn auch zwei wohlbekannte Personen aus dem Außenbereich Moos in seinen Reihen. Neben Eimannsberger kandidieren auch die zwei weiteren Gemeinderäte Josef Polack und Stefan Wolfswinkler wieder.
Nach den Wahlen stellte SPD-Landratskandidat Holger Gottschalk aus Altötting sich und seine Ziele kurz vor. Weil seine Tochter beim SVU Fußball spielt, ist er ohnehin gerne in Unterneukirchen. Außerdem freute sich der Gymnasiallehrer über die volle Liste und die „vielen jungen Gesichter bei den Kandidaten“. −kam

DIE KANDIDATEN

  1. Bernd Eimannsberger, 2. Simon Fink, 3. Michael Reichenspurner, 4. Thomas Reichenspurner, 5. Harald Fink, 6. Margit Forstner-Hirn, 7. Susann Lau-Wolfswinkler, 8. Stefanie Lehner, 9. Wolfgang Hirn, 10. Uwe Lehner, 11. Michael Hilger, 12. Stefan Raberger, 13. Heinz Klötzler, 14. Vinzent Wiesenberger, 15. Josef Polacek, 16. Stefan Wolfswinkler. Ersatz: Felix Hirn, Kajetan Polacek.

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